
Sterling-Silberschmuck von südsinn
Fair gehandelter Silberschmuck der Karen aus Thailand
Die Silberschmuckkunst der Karen in ihrer heutigen Form ist im Rahmen eines vor mehr als 40 Jahren eingeführten Hilfsprojekts der thailändischen Königin entstanden. Die Karen sind mit ca. 450.000 Menschen die größte Minderheit in Thailand. Um damals (zwangs-)umgesiedelten Karen neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen, hatte die Königin ein Projekt zur Ausbildung und Förderung der Silberschmiedekunst für Bergvölker initiiert.
südsinn bezieht die größtenteils selbst entworfenen, in feiner Handarbeit hergestellten Sterling-Silberelemente zu fairen Bedingungen von den Karen-Silberschmieden und unterstützt so dieses Projekt. Karen-Frauen aus dem Dorf Na lo hta im Doi Inthanon Nationalpark und aus Chiang Mai ziehen nach Designs von südsinn die Silberelemente auf Ketten auf und kombinieren sie dabei mit Schmucksteinen und anderen Materialien zu unverwechselbaren Schmuckstücken. Diese Karen-Frauen haben mangels Ausbildung und beruflicher Möglichkeiten keine Chance auf gut bezahlte Arbeit in der thailändischen Gesellschaft.
Die Arbeit am südsinn-Schmuck wird von einer Frauengruppe koordiniert und von südsinn vorfinanziert. Alle Frauen arbeiten entsprechend ihrer zeitlichen Freiräume bei sich zu Hause. Auf diese Weise verdienen sie sich ein gutes Nebeneinkommen nebst ihrer Subsistenzwirtschaft (hauptsächlich Reisanbau). Mit diesem Geld werden zum Beispiel Ausbildung von Kindern, neues Saatgut, Konsumgüter oder Krankenhausrechnungen bezahlt. Kinder arbeiten nicht in der südsinn Produktion. Die Karenkinder gehen zur Schule.